Twitter-Mädchen

Als Nadja Schlüter von jetzt.de mir eine Email geschrieben und gefragt hat, ob sie mich für ihren Artikel über die „Twitter-Mädchen“ interviewen kann, habe ich mich gefreut. Cool! Irgendjemand findet meine Tweets interessant! Ich fand das Konzept auch gar nicht schlecht. Es gibt viele junge Frauen auf Twitter, die offen und unverblümt über ihr Leben schreiben. Leider wurde der Artikel dann doch etwas eindimensional. Wer meine Tweets ein bisschen länger liest und mich vielleicht etwas besser kennt, weiß, dass ich mehr bin als eine Sextweetmaschine. Ich interessiere mich für Politik, bin eine liebevolle Tante und habe eine Katze, die oft Hauptthema meiner Tweets ist. In meinen Tweets geht es um mein Leben und da gehört unter anderem auch Sex dazu. Das ist für mich ganz selbstverständlich.

Kurz gesagt: Wenn Twitter-Mädchen junge Frauen sind, die auf Twitter über ihr Leben mit seinen Höhen und Tiefen schreiben, dann bin ich eins. Dann bin ich es sogar gern. Ich bin aber noch viel mehr.

Mediale Panikmache

Ab und zu lese ich Zeitung. Okay, ich lese sie auf meinem Handy mithilfe diverser Apps, aber immerhin. Das alltägliche Tippen auf die kleinen Quadrate von Zeit, SZ und Spiegel gehört zu meinem Pflichtprogramm. Diese drei Zeitungen haben nicht wenige Dinge gemeinsam, aber um ein klitzekleines Detail geht es mir heute besonders: Der Bildungsteil. Weiterlesen

Ich habe Angst.

Ich bin ein ängstlicher Mensch. Das ist okay. Damit komme ich meistens ganz gut klar, außer ich kann gerade nicht das Haus verlassen, weil da draußen Menschen rumlaufen, oder ich sitze auf der Couch und male mir aus, was meinen Eltern auf dem Weg zu ihren Freunden passieren könnte und zitiere sie nach Hause. Meistens behalte ich diese Ängste für mich, weil sie wirklich ziemlich abgedreht sind. Andere Ängste aber teile ich meinen Mitmenschen mit. Ab hier wird es problematisch. Weiterlesen