Ich bin ein Mädchen, also muss ich nur hübsch sein

Es gibt so viel, worüber ich mich gerade aufregen könnte: Gaucks unsinniges, unreflektiertes Geplapper im Spiegel, die Haltung der Union zur Gleichstellung der Homo-Ehe, Lebensmittelverschwendung – so viele Themen, die machen, dass ich Plakate malen und mich mit ihnen auf die Straße stellen will. Oder zumindest darüber bloggen.  Weiterlesen

Burn, Baby, Burn

Es gibt Menschen im Internet, die wissen ein bisschen was über mich. Zum Beispiel, dass ich drei große Schwestern habe, die wesentlich älter sind als ich. Meine drei Schwestern haben auch schon Kinder. Meine beiden großen Neffen sind wirklich schon groß – sie dürfen wählen und Auto fahren und Steuern zahlen. Meine beiden kleinen Nichten sind mittelgroßklein und der Babyneffe lernt gerade, wie das mit dem aus-einem-Becher-trinken funktioniert. Ohne Schnabeltasse!

Wer mich noch ein bisschen besser kennt, weiß, wie sehr ich all die oben genannten Menschen liebe. Meine Nichten und der Babyneffe sind für mich wie meine eigenen Kinder. Ich versuche sie so oft wie möglich zu sehen und jedes „Teta Kata“ aus ihren kleinen, marmeladeverschmierten Mündern bringt mich zum Strahlen.

Aber.

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„Ich würde ja gerne Rücksicht nehmen, aber…“

„Sie haben nach Ende der Vorlesungszeit vier Wochen für die Hausarbeit. Das sollte absolut reichen.“ – „Herr Dozent, wie ist das denn, wenn man in dieser Zeit mehrere Hausarbeiten schreibt? Nehmen Sie Rücksicht darauf?“ – „Ich würde ja gerne Rücksicht nehmen, aber…“ Da habe ich aufgehört zuzuhören.  Weiterlesen

Gejammer auf hohem Niveau

Liebes Deutschland,

zwei Dinge vorweg: Ich wusste nicht genau, an wen ich diesen Text richten soll. Es ist eine Art Beschwerde an die Politik, die Gesellschaft, die Medien und meine persönlichen Umstände. Das alles unter “Deutschland” zusammenzufassen schien mir irgendwie passend. Und auch wenn ich hier jetzt ein bisschen mecker, bin ich doch froh, dass ich hier lebe und nicht in… Burkina Faso. Oder so.

Also.

Liebes Deutschland, du machst mir mein Leben echt verdammt schwer. Es fing schon vor etwas mehr als zehn Jahren an, als meine Grundschullehrerin (Hallo Frau Hermann!) meinte, ich sei zwar von den Noten her schon für das Gymnasium geeignet, solle aber wegen meiner familiären Umstände lieber auf die Realschule, besser vielleicht noch auf die Hauptschule gehen. Diese “familiären Umstände” sind recht einfach zu erklären: Weiterlesen